Am vergangenen Wochenende fand unser diesjähriges Retterwerfen mit anschließendem Neupacken statt. In den letzten Jahren trafen wir uns dazu meist an unserem Landeplatz und hängten uns zum Werfen in einem sehr bodennahen und stationären Simulator. Heuer wollten wir es etwas praxisnäher gestalten. Und, seien wir ehrlich, ein bisschen aufregender durfte es auch sein.

Also ging es diesmal in die Messehalle. Dort wurde ein langes Seil in rund acht Metern Höhe angebracht. Mit einer Hebebühne wurden die Pilotinnen und Piloten samt Gurtzeug nach oben befördert. Spätestens dort wirkte bei manchen das Grinsen dann doch etwas angespannter.
Nach dem infrage stellen einiger Lebensentscheidungen rutschte man dann über die Kante, pendelte am Seil durch die Halle und dann: Griff – Zug – Wurf!

Plötzlich merkt man ganz praktisch:
- Wie reagiere ich in einer chaotischen Situation?
- Wo ist eigentlich mein Rettergriff?
- Wie kräftig muss ich ziehen?
- Wie fühlt sich die Auslösung unter Belastung an?
- Funktioniert der Bewegungsablauf wie trainiert?
Nach den Würfen ging es ans sorgfältige Kontrollieren und Neupacken. Unsere erfahrenen Retterpacker inspizierten die Retter und Leinen und sorgten dafür, dass am Ende wieder alles perfekt im Gurtzeug verstaut war.

Fazit: Eine gelungene Kombination aus Retterwurftraining, Praxisnähe und guter Stimmung, mit dem beruhigenden Gefühl für den Fall der Fälle bestens vorbereitet zu sein.
Und eines muss klar sein: Nur wer seinen Rettungsschirm regelmäßig lüftet, überprüft und neu packt, kann sich darauf verlassen, dass er im entscheidenden Moment schnell und zuverlässig öffnet.





















