RadsbergMan 2026

Sport, Spaß und jede Menge Sportsgeist am Radsberg

Was war das wieder für ein Tag! Der Radsbergman 2026 ist zu Ende und auch dieses Jahr gab es wieder alles, was zu einem echten Radsbergman gehört: sportliche Höchstleistungen, spannende Duelle, kleine Missgeschicke, große Comebacks und natürlich jede Menge Spaß und Gemeinschaft.

Insgesamt 16 mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich dieses Jahr der Herausforderung und machten sich auf den Weg, die Kombination aus Wandern und Gleitschirmfliegen zu bezwingen.

Noch bessere Bedingungen als 2025!

Schon im letzten Jahr hatten wir endlich einmal richtiges Wetterglück. Doch 2026 legte jetzt sogar noch eine Schippe drauf.

Strahlender Sonnenschein, klare Sicht und perfekte Bedingungen für die Teilnehmer sorgten dafür, dass sich niemand über Nebel, Regen oder widrige Flugbedingungen beschweren konnte. Stattdessen hieß es: Wanderschuhe an, Gleitschirm packen und los!

Zwei Sieger, ein gemeinsamer Entschluss

Besonders spannend wurde es um den ersten Platz. Stefan Jug und Martin Milleder waren Kopf an Kopf unterwegs und lagen bis zum finalen Gleitflug gleich auf. Für die Zuschauer am Radsberg, welche alles gebannt verfolgten und kräftig mitfieberten, war die Spannung fast unerträglich.

Doch die beiden Kontrahenten hatten die Sache offenbar längst unter sich ausgemacht: Während des Gleitflugs besprachen sie sich und entschieden kurzerhand, sich den 1. Platz gemeinsam zu teilen.

Für die Zuschauer war es trotzdem ein echtes Spektakel. Und am Ende gab es nicht nur einen Sieger, sondern gleich zwei. Eine Entscheidung, die vor allem eines zeigt: Sportsgeist, Fairness und Sicherheitsbewusstsein stehen beim Radsbergman ganz oben. Lieber gemeinsam sicher ins Ziel als wegen ein paar Sekunden unnötig ein Risiko eingehen.

Platz 10: Déjà-vu beim Radsbergman

Wie schon im vergangenen Jahr ging es auch diesmal um einen Platz abseits des Podiums spannender zu als bei so manchem Finale. Nachdem 2025 der 5. Platz erst im letzten Sprint zur Zielglocke entschieden wurde, gab es das heuer praktisch Augengleich, diesmal beim Kampf um Platz 10 zwischen Arno Ertler und Udo Zitz.

Arno hatte eigentlich schon alles im Griff: Als Erster gelandet, machte er sich gemütlich auf den Weg zur Zielglocke. Doch dann landete Udo und plötzlich war Schluss mit gemütlich! Arno legte einen Gang zu, Udo natürlich hinterher. Was vorher noch nach entspanntem Zieleinlauf aussah, wurde innerhalb weniger Sekunden zum Sprintduell. Beide gaben noch einmal alles und die Zuschauer bekamen, wie schon im Vorjahr, einen spannenden Endspurt zu sehen. Platz 10 wurde plötzlich behandelt wie der Sieg im Finale!

Am Ende hatte Arno ganz knapp die Nase vorne und durfte die Glocke zuerst anschlagen!

Maria Thaler: Aufgeben? Keine Option!

Für Maria lief der Start zunächst alles andere als nach Plan. Ein kleines Missgeschick mit ihrem Gleitschirm kostete sie gleich zu Beginn rund 40 Minuten. So lange, dass die Rennleitung sie zwischenzeitlich eigentlich schon als ausgeschieden angesehen hatte.

Doch Maria hatte offensichtlich eine andere Meinung dazu. „Nicht mit mir!“ dürfte sie sich gedacht haben. „Jetzt erst recht!!“ Stattdessen startete sie eine unglaubliche Aufholjagd, überholte Athlet um Athlet und arbeitete sich unaufhaltsam nach vorne. Position für Position machte sie gut und ließ sich auch von dem gewaltigen Rückstand nicht stoppen.

Am Ende stand tatsächlich der 4. Platz zu Buche. 40 Minuten verloren und trotzdem Vierte, das ist Kampfgeist pur!

Jeder kämpft seinen persönlichen Radsbergman

Natürlich sorgen die Spitzenplätze für besondere Spannung aber beim Radsbergman geht es um weit mehr als nur um die schnellste Zeit. Alle, die gestartet sind, haben sich dieser Herausforderung gestellt und bis zum Schluss durchgezogen. Egal ob vorne um den Sieg gekämpft wurde, im Mittelfeld um jede Position gerungen wurde oder es einfach darum ging, die eigene persönliche Grenze zu überwinden.

Bergauf kämpfen, konzentriert in die Luft gehen und anschließend noch einmal alles geben, um die Zielglocke zu erreichen, der Radsbergman verlangt jedem Teilnehmer einiges ab. Und genau deshalb verdient jeder und jede, die ins Ziel kommt, großen Respekt.

Denn am Ende zählt nicht wer als Erster die Glocke schlägt. Es zählt vor allem, dass man die Glocke schlägt!

Nach dem Rennen folgt der gemütliche Teil

Nach all den Höhenmetern, Flügen und letzten Kraftreserven durfte der sportliche Ehrgeiz langsam dem gemütlichen Teil weichen. Bei Essen, Getränken und guten Gesprächen wurde gemeinsam auf den Tag zurückgeblickt.

Die einen feierten ihren Erfolg, die anderen ihre persönliche Bestleistung und wahrscheinlich wurde auch die eine oder andere Rennszene noch ein bisschen spektakulärer erzählt, als sie tatsächlich war. So wurde aus einem anstrengenden Wettkampftag ein geselliger Abend mit vielen guten Gesprächen und dem schönen Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes erlebt zu haben.

Beweise gibt’s genug

Wie schon im letzten Jahr gibt es auch heuer wieder Unmengen an Bildmaterial vom Radsbergman. Jede Menge Fotos und Videos halten die spannendsten, lustigsten und spektakulärsten Momente fest. Von den ersten Metern über die Wanderstrecke bis zum Flug ins Ziel und dem einen oder anderen Sprint zur Zielglocke.

Wer also noch einmal miterleben möchte, wie sich die 16 Teilnehmer geschlagen haben, kann sich durch die Bilder und Videos des Tages klicken.

-> Hier geht’s zur Galerie: Radsbergman 2026

Aber Vorsicht: Beim Anschauen könnte schnell der Gedanke aufkommen: „Nächstes Jahr bin ich auch dabei!“

Ihr seid der RadsbergMan

ein herzliches Dankeschön an alle 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich der Herausforderung gestellt, gekämpft, geflogen und bis zur Zielglocke alles gegeben haben. Ihr seid es, die den Radsbergman mit Leben füllen.

Ein ebenso großes Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die im Hintergrund dafür sorgen, dass aus einer Idee ein funktionierendes Event wird. Und natürlich auch an alle Zuschauer und Unterstützer, die mitfiebern, anfeuern, mitlachen und für die besondere Stimmung am Radsberg sorgen.

Nach dem Radsbergman ist vor dem Radsbergman!

Während des Aufstiegs denkt man sich: „Warum mache ich das eigentlich?“ Oben angekommen ist man froh, überhaupt noch stehen zu können. Und im Ziel schwört man sich vielleicht sogar ganz kurz: „Das war’s. Nie wieder!“

Doch dann kommen die ersten Glücksgefühle, die Geschichten vom Tag und das gemeinsame Anstoßen. Und plötzlich ist von den Strapazen nichts mehr übrig außer einem breiten Grinsen und der Vorfreude auf das nächste Mal.

Wir sehen uns beim Radsbergman 2027!